Alles Große beginnt immer mit einer Vorstellung, einer VISION für die Dich andere Menschen erstmal für verrückt erklären... Bevor ich den Auslöser drücke, habe ich das Bild bereits im Kopf. Dafür braucht es eine ausgeprägte Inspiration, Empathie für die Situation, und eine gewisse Bereitschaft zur Aufopferung um es zu sehen. Ein Fotograf muss Anliegen verstehen, Motive erkennen, Momente fühlen, dem Motiv intuitiv ein Schritt voraus sein und sehen was für viele Menschen nicht mehr präsent ist. Wer das Bild nicht vorher im Kopf sieht, der macht tote Aufnahmen.

 

Das Festhalten des Bildes, welches ich bereits im Kopf sehe, nennt man das PHOTOgrafieren. Das offensichtliche Motiv mit einer Highend-Ausrüstung einzufangen ist zunächst die bekannteste Aufgabe die man einem Fotografen zuordnet. Doch das wirkliche Lichtambiente stimmungsgeladen zu unterstreichen, aber auch ungünstige Lichtsituationen zu optimieren ist das eigentliche Handwerk des Fotografen. Das Motiv und das Licht ändern sich stetig. Der Automatikmodus jeder Kamera fokussiert, was er für relevant findet. Der Fotograf schießt gezielt manuell was er zeigen will.

 

Unter der tiefgründigen Metapher IMAGE versteht man nicht nur das wörtlich übersetzte Bild, sondern vielmehr die Wahrnehmung einer Person oder eines Unternehmens als Ergebnis dessen Handlungs- und Selbstdarstellung. Meine Aufgabe ist es die Wirklichkeit brillant und dennoch stilvoll zu unterstreichen um Inhalte zu transportieren. Die digitale Bildoptimierung und Retusche ist beim modernen Bilderlebnis nicht mehr wegzudenken, aber ohne VISION, ohne professionelles PHOTO ist der Einsatz von digitaler Technik nur eine Reparatur und wer will ein repariertes Bild?


In Bearbeitung (Hochzeitsbilder fehlen noch komplett...)